Wo Craps in Schweizer Online-Casinos 2026 spielbar ist und was das Spiel kostet

Updated September 2026
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Stand der Daten: 30 September 2026 · abgeglichen gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

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Craps gehört zu den Würfelspielen, die in amerikanischen Casinos dominiert werden, in europäischen Häusern aber selten am Tisch stehen. Wer in der Schweiz nach «beste Craps Online-Casinos Schweiz 2026» sucht, merkt das. Die Auswahl ist klein, der Grund liegt nicht in der Nachfrage, sondern im Geldspielgesetz. Dieses Geldspielgesetz (BGS) zwingt jede Schweizer Online-Spielbank, die Verlängerung einer landbasierten Spielbank mit Bundeskonzession zu sein. Ausländische Marken können keine Schweizer Lizenz halten. Damit ist der Kreis der erlaubten Anbieter auf zehn geschlossen.

Was bleibt, ist die Frage, was diese zehn Anbieter konkret liefern: ob Craps überhaupt im Spielkatalog auftaucht, wie der Tisch organisiert ist, welche Boni für Craps gelten und welche Limits die Sozialkonzepte setzen. Die folgende Übersicht prüft die Anbieter nach ihrem Online-Start, erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und rechnet die Bonus-Bedingungen auf ihre Tauglichkeit für Craps-Spiele durch.

Wie Craps funktioniert und warum die Schweizer Auswahl so schmal ist

Craps wird mit zwei Würfeln gespielt. Der Shooter wirft, die anderen Spieler wetten gegen das Haus oder gegeneinander. Beim ersten Wurf gewinnt der Shooter sofort mit der Augensumme 7 oder 11 (Natural), verliert sofort bei 2, 3 oder 12 (Crap). Fällt 4, 5, 6, 8, 9 oder 10, wird diese Zahl zum Point. Der Shooter wirft weiter, bis er den Point trifft (gewinnt) oder eine 7 wirft, bevor der Point fällt (verliert).

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Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1, der Hausvorteil liegt bei 1,41 Prozent. Die Don’t-Pass-Wette liegt bei 1,40 Prozent nach deutschsprachiger Quelle, bei 1,36 Prozent nach englischsprachiger Quelle. Odds-Wetten auf den Point haben null Prozent Hausvorteil: bei 4 oder 10 zahlen sie 2 zu 1, bei 5 oder 9 zahlen sie 3 zu 2, bei 6 oder 8 zahlen sie 6 zu 5. Die Place-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 mit 1,52 Prozent Hausvorteil, die Place-Wette auf 5 oder 9 mit 4,00 Prozent. Die Any-Seven-Wette zahlt 4 zu 1 mit 16,67 Prozent Hausvorteil, dem höchsten der gängigen Wetten.

Die Würfel, oft «African Dominoes» genannt, sind rot und durchsichtig, mit scharfen Kanten und weissen Augen. Die Geschichte führt das Spiel auf das englische Hazard zurück, das Bernard de Mandeville 1813 als vereinfachte Form nach New Orleans brachte. John H. Winn führte um 1907 das Don’t-Pass-Wettfeld ein und ermöglichte damit faire Würfelnutzung im Casino.

Was das mit der Schweizer Auswahl zu tun hat: Craps braucht einen Live-Tisch oder eine starke RNG-Implementierung. Schweizer Online-Casinos sind Spielbanken mit Konzession, keine internationalen Plattformen, die Spiele von zwanzig Studios lizenzieren. Evolution, Pragmatic Live und ein paar andere Anbieter liefern Live-Craps. Wie viele der zehn Häuser es tatsächlich im Katalog führen, ist nicht öffentlich dokumentiert. Die Konzession garantiert das Angebot nicht.

Hausvorteile auf einen Blick

Wette Auszahlung Hausvorteil
Pass 1 zu 1 1,41 %
Don’t Pass 1 zu 1 1,36–1,40 %
Odds auf 4 oder 10 2 zu 1 0,00 %
Odds auf 5 oder 9 3 zu 2 0,00 %
Odds auf 6 oder 8 6 zu 5 0,00 %
Place 6 oder 8 7 zu 6 1,52 %
Place 5 oder 9 7 zu 6 4,00 %
Any Seven 4 zu 1 16,67 %

Die Zahlen stammen aus den Wikipedia-Einträgen zu Craps (deutsch und englisch). Sie zeigen, was viele Spieler unterschätzen: Craps ist nicht gleich Craps. Eine Pass-Wette kostet auf lange Sicht 1,41 Prozent des Einsatzes. Eine Any-Seven-Wette kostet 16,67 Prozent. Die Differenz liegt in der Mechanik, nicht in der Lizenz. Wer in einem Schweizer Online-Casino Craps spielt, sollte die Wetten kennen, die er platziert. Das Spiel fordert mehr Vorwissen als Roulette, weil es mehr Wettoptionen gibt.

Wahrscheinlichkeiten der Augensummen

Augensumme Wahrscheinlichkeit
2 1/36 ≈ 2,78 %
3 2/36 ≈ 5,56 %
4 3/36 ≈ 8,33 %
5 4/36 ≈ 11,11 %
6 5/36 ≈ 13,89 %
7 6/36 ≈ 16,67 %
8 5/36 ≈ 13,89 %
9 4/36 ≈ 11,11 %
10 3/36 ≈ 8,33 %
11 2/36 ≈ 5,56 %
12 1/36 ≈ 2,78 %

Die Sieben ist mit 16,67 Prozent das häufigste Ergebnis, weil sie die meisten Kombinationen hat. Zwei und Zwölf sind mit je 1 von 36 die seltensten. Wer auf eine «Lucky Seven»-Wette setzt, spielt nicht gegen die Mechanik, sondern gegen die Quote: 4 zu 1 auf ein Ereignis, das statistisch in 6 von 36 Würfen eintritt.

Die Rechtslage unter dem Geldspielgesetz

Das Geldspielgesetz (BGS) ist seit 1. Januar 2019 in Kraft. Es unterscheidet zwischen Geldspielen, die eine Konzession brauchen, und kleineren Lotterien und Sportwetten, die unter die Aufsicht der Gespa fallen. Online-Casinospiele fallen unter die Konzessionspflicht. Wer ein Online-Casino in der Schweiz betreiben will, muss eine landbasierte Spielbank mit Bundeskonzession sein und diese Konzession um die Online-Spielbank verlängern. Eine eigenständige Online-Lizenz gibt es nicht.

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Die Aufsicht führt die ESBK, die Eidgenössische Spielbankenkommission. Sie publiziert die Liste der konzessionierten Online-Casinos und führt die Sperrliste der unerlaubten Anbieter. Stand 17. März 2026 sind es zehn Anbieter. Die Gespa überwacht Lotterien und Sportwetten, nicht die hier behandelten Casinospiele.

Wer eine Schweizer Lizenz hält und wer nicht

Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos sind allesamt Online-Verlängerungen von landbasierten Spielbanken. Das ist die einzige Form, in der ein Casino in der Schweiz Online-Spiele anbieten darf. Jede andere Seite, ob mit Craps oder ohne, ist unerlaubt. Die ESBK führt eine Sperrliste und lässt ausländische Anbieter auf Netzebene blockieren, gestützt auf Art. 86 BGS. Für Spieler bedeutet das: Wer auf einer nicht-konzessionierten Seite spielt, spielt ohne Schweizer Schutz.

Ein häufiger Irrtum: weil die Lizenz vom Land her komme, sei sie weniger streng als eine aus Malta oder Curaçao. Das Gegenteil ist der Fall. Die ESBK verlangt ein Sozialkonzept, vollständige Identitätsprüfung, anbieterübergreifende Spielsperre, wirtschaftliche Überprüfung bei Vielspielern und Spielerschutzmassnahmen, die international nicht Standard sind. Werbung unterliegt Art. 74 BGS: sie darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen.

Was eine Spielsperre bedeutet

Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Wer bei Jackpots eine Spielsperre beantragt, ist automatisch bei allen zehn gesperrt. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht. Seit 7. Januar 2025 gilt die Sperrung auch in Liechtenstein.

Das ist ein anbieterübergreifender Mechanismus, den keine ausländische Lizenz bietet. Eine Selbstsperre bei einem MGA-Casino sperrt nur dieses eine Casino. In der Schweiz sperrt ein Antrag bei einem Haus alle zehn. Die Konsequenz: wer hier spielt, muss sich bewusst sein, dass eine einmal ausgesprochene Sperre nicht durch Wechsel zu einem anderen Anbieter umgangen werden kann.

Vielspieler müssen laut spielerschutz.swisscasinos.ch einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen. Wer diesen nicht erbringt oder dessen Verhältnisse nicht ausreichen, wird gesperrt. Das ist kein Bonus-Programm, sondern eine Pflicht der Sozialkonzepte.

Spielerschutz, Selbstsperre und wirtschaftliche Überprüfung

Das Sozialkonzept ist das Herzstück des Spielerschutzes unter dem BGS. Jedes konzessionierte Casino muss ein von der ESBK genehmigtes Konzept vorlegen, das Massnahmen zur Suchtprävention, Früherkennung und Intervention definiert. Dazu gehören Spiellimiten, die der Spieler selbst setzen kann (Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits), und anbieterübergreifende Spielsperren, die einmal ausgesprochen überall gelten.

Die wirtschaftliche Überprüfung ist der zweite Hebel. Casinos müssen von Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden Verhältnissen wird die Person gesperrt. Eine fixe gesetzliche Einzahlungs- oder Einsatzobergrenze gibt es nicht. Die Limits sind an die wirtschaftliche Situation des Spielers gekoppelt, nicht an einen schweizweiten Pauschalwert.

Die Konsequenz für jemanden, der Craps ernsthaft betreibt: viel Spielzeit, hohe Einsätze führen früher oder später zur Vorlage von Lohnnachweisen oder Vermögensaufstellungen. Das ist kein Misstrauen, sondern die gesetzliche Pflicht des Hauses. Wer das nicht möchte, ist in einem Schweizer Online-Casino falsch.

Wer wirklich auf einer Sperrseite landet

Die ESBK führt eine Sperrliste nicht-konzessionierter Anbieter. Diese werden auf Netzebene blockiert, sodass Schweizer ISPs den Zugriff unterbinden. Spieler sind nicht strafrechtlich verfolgt, so die Linie der ESBK, spielen aber ohne Schweizer Schutz. Konkret heisst das: kein Sozialkonzept, keine Spielsperre, keine Schweizer Aufsicht, keine Garantie, dass Gewinne ausgezahlt werden. Wer auf einer blockierten Seite spielt, hat im Streitfall keine Anlaufstelle in der Schweiz.

VPN-Umgehungen sind möglich, ändern aber nichts an der Lizenzlage. Die Lizenz gilt für den Anbieter, nicht für die Verbindung. Wer mit Schweizer Wohnsitz auf einem nicht-konzessionierten Casino spielt, riskiert zusätzlich eine Besteuerung der Gewinne ab dem ersten Franken, anders als bei Schweizer Anbietern.

Krypto, Anonymität und Schweizer Online-Casinos

Wer nach «Bitcoin Craps Casino Schweiz» oder «Crypto Craps Casino» sucht, stösst auf zwei Welten. Die eine ist die Welt der Krypto-Casinos, oft lizenziert in Curaçao oder ohne Lizenz, mit Bitcoin, Ethereum, USDT und Anonymous-Login. Die andere ist die Schweizer Online-Spielbank, die unter dem BGS vollständige Identitätsprüfung verlangt und Kryptowährungen in der Regel nicht als Zahlungsmittel anbietet.

Die Schweizer Häuser akzeptieren TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Apple Pay, paysafecard, Skrill, Neteller und Banküberweisung. Krypto ist in dieser Liste nicht enthalten. Die Voraussetzung einer Krypto-Einzahlung, nämlich Anonymität, ist mit der Pflicht zur Identitätsprüfung nicht vereinbar. Wer auf einer Schweizer Plattform Krypto einzahlen will, wird keinen Weg finden.

Was Krypto-Casinos anders machen und was es kostet

Krypto-Casinos werben mit Anonymität, schnellen Auszahlungen und grosszügigen Boni. Die Lizenz steht meist in Curaçao, die Aufsicht ist schwach, die Spielsperre gibt es nicht, der Schweizer Schutz entfällt. Eine Sperrung bei einem Krypto-Casino sperrt nur dieses eine Casino, nicht den Markt. Wer hier spielt, tauscht Anonymität gegen jeden Schutz, den das BGS bietet.

Der zweite Faktor ist die Besteuerung. Gewinne aus nicht-konzessionierten Angeboten sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Eine Auszahlung in Bitcoin oder USDT wird zum Wechselkurs des Eingangstags in Franken umgerechnet und unterliegt der Einkommenssteuer. Bei grossen Gewinnen wird aus der Anonymität ein Steuerrisiko.

Die Konsequenz: Krypto-Craps in Schweizer Lizenz existiert schlicht nicht. Wer auf einer Krypto-Plattform spielt, verlässt den Schutz des BGS. Das ist kein Bonus, sondern ein Tausch.

Boni und Aktionen für Craps in Schweizer Casinos

Boni unterliegen Art. 74 BGS: Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen. Eine fixe gesetzliche Obergrenze für Bonusbeträge gibt es nicht. Die ESBK setzt keine CHF-Zahl als Maximum. Was bleibt, sind die handelsüblichen Bonusstrukturen: Einzahlungsboni, Freispiele, Cashback, gelegentlich Turniere.

Für Craps gilt eine Besonderheit, die in den Geschäftsbedingungen steht: Tischspiele tragen oft nur teilweise oder gar nicht zur Umsatzbedingung bei. Wer mit einem Slot-Bonus Craps spielt, riskiert, dass die Einsätze nicht oder nur zu einem Bruchteil gezählt werden. Das ist kein schweizer Spezifikum, sondern Standard in der Branche. Es lohnt sich, die Bonusregeln zu lesen, bevor man einen Bonus aktiviert.

Was ein Craps-Bonus wirklich kostet

Ein typischer Einzahlungsbonus verdoppelt die Einzahlung bis zu einem bestimmten Betrag, mit einer Umsatzbedingung, die das 30- bis 40-fache des Bonus verlangt. Bei einem Bonus von CHF 200.- und einer 35-fachen Umsatzbedingung sind das CHF 7’000.- Umsatz, die durchgespielt werden müssen. Bei Tischspielen zählt oft nur ein Bruchteil, etwa 10 oder 20 Prozent, was den effektiven Umsatz verfünffacht oder -facht.

Die Rechnung gehört dazu: bei einem Beitrag von 10 Prozent würden CHF 70’000.- Umsatz nötig, um die Bedingung zu erfüllen. Bei einem Hausvorteil von 1,41 Prozent auf der Pass-Wette sind das CHF 987.- erwarteter Verlust, bevor der Bonus in bares Geld verwandelt ist. Bei einer höheren Wette mit 4 Prozent Hausvorteil steigt der erwartete Verlust auf CHF 2’800.-. Die Frage, ob sich der Bonus lohnt, hängt davon ab, ob die Bedingungen erfüllbar sind, ohne dass der erwartete Verlust den Bonus übersteigt.

Bandbreite des nötigen Umsatzes

Bei einem Bonus von CHF 200.- mit 35-facher Umsatzbedingung liegt der geforderte Umsatz bei CHF 7’000.-, sofern die Spiele voll angerechnet werden. Wenn Craps nur zu 10 Prozent zählt, steigt der effektive Umsatz auf CHF 70’000.-. Dazwischen liegen Welten, und genau diese Spanne macht einen Bonus für Craps entweder realistisch oder absurd. Die meisten seriösen Boni für Tischspiele liegen in einem Bereich, der bei vollständiger Anrechnung wenige Stunden Spielzeit erfordert, bei partieller Anrechnung Tage.

Die Frage, die ein Spieler beantworten muss: Ist meine Wettstrategie mit den Anrechnungsregeln vereinbar? Wer Odds-Wetten mit null Prozent Hausvorteil nutzt, will den Umsatz schnell erreichen, ohne viel zu verlieren. Bei partieller Anrechnung wird dieser Vorteil durch die Bedingungen aufgefressen. Wer auf Place-Wetten mit 4 Prozent Hausvorteil setzt, verliert pro CHF 100 Umsatz CHF 4. Bei einem erforderlichen Umsatz von CHF 70’000.- sind das CHF 2’800.-, mehr als der Bonus selbst.

Spielauswahl, Anbieter und Live-Tische

Craps in einem Online-Casino ist entweder als RNG-Variante oder als Live-Tisch verfügbar. RNG-Craps wird von wenigen Studios produziert, etwa Evolution für RNG-Tische. Live-Craps wird von Evolution Gaming im Live-Casino-Format angeboten, mit echten Croupiers und einem virtualtiellen Tischlayout. Beide Varianten sind in internationalen Casinos verbreitet, in der Schweiz hängt das Angebot vom einzelnen Anbieter ab.

Was die Recherche nicht abdeckt, ist der konkrete Craps-Bestand jedes Hauses. Keiner der zehn Anbieter listet öffentlich ein vollständiges Spielverzeichnis mit Craps-Varianten. Die Verfügbarkeit muss beim Anbieter direkt geprüft werden. Was sich öffentlich prüfen lässt, ist die Liste der Zahlungsmethoden und die Bonusstrukturen.

Volatilität bei Craps

Craps ist ein Spiel mit niedriger Volatilität, verglichen mit Spielautomaten. Die Standard-Pass-Wette hat 1,41 Prozent Hausvorteil, die Auszahlungen sind 1 zu 1, was die Schwankungen niedrig hält. Hochvolatile Wetten sind die Any-Seven-Wette mit 4 zu 1 Auszahlung oder die Place-Wette auf 4 oder 10 mit 9 zu 5 Auszahlung, die seltener treffen und stärkere Schwankungen verursachen.

Für Boni mit Umsatzbedingungen sind niedrigvolatile Wetten sinnvoll, weil sie den erwarteten Verlust pro Umsatz-Einheit minimieren. Hochvolatile Wetten können zwar schneller hohe Gewinne einbringen, gefährden aber den Bonus, weil ein einziger Verlust den Fortschritt stark reduziert. Die Mechanik, die bei Spielautomaten zählt (Hit-Frequenz, Multiplikatoren, Bonusrunden), existiert bei Craps nicht in dieser Form.

Rangliste der zehn Schweizer Online-Casinos

Die folgenden zehn Casinos sind die einzigen, die unter dem BGS in der Schweiz Online-Spiele anbieten dürfen. Die Liste folgt der Reihenfolge der Online-Erlaubnis, von der ältesten bis zur jüngsten. Es ist kein Ranking im Sinne einer Empfehlung, sondern die Reihenfolge, in der die ESBK die Online-Verlängerung erteilt hat. Was sich zwischen den Häusern unterscheidet, ist das Datum, der Zahlungsmethoden-Mix und das Sozialkonzept, das jeder Anbieter offenlegen muss.

Überblick über die zehn Anbieter

Casino Landbasierte Spielbank Online seit
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019
Casino777 Casino Davos 09.09.2019
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025
Casineo Casino Locarno 17.03.2026

Die Tabelle zeigt die Häuser in der Reihenfolge der ESBK-Erlaubnis. Jackpots.ch war 2019 das erste, Casineo ist mit März 2026 der jüngste Anbieter. Die Konzession folgt immer der landbasierten Spielbank. Admiral.ch und Casineo sind die Neuzugänge und gleichzeitig die ersten Schweizer Online-Casinos, die in den letzten Jahren ihre Konzession erhalten haben.

Jackpots.ch – Grand Casino Baden

Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und war am 5. Juli 2019 eines der ersten Häuser mit Schweizer Online-Konzession. Die Plattform akzeptiert TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und paysafecard. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Das ist die zentrale Stärke des Hauses: Die Sperre wirkt anbieterübergreifend, was ein Spieler, der sich selbst kontrollieren will, hier bekommt.

Der Spielkatalog ist breit, die genauen Craps-Varianten sind nicht öffentlich gelistet. Wer Craps hier spielen will, muss die Spielauswahl direkt prüfen. Das Haus eignet sich für Spieler, die eine vollständige Schweizer Lösung mit anbieterübergreifender Spielsperre suchen.

Swisscasinos – Casino Pfäffikon

Swisscasinos (online.swisscasinos.ch) ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon und seit 2. September 2019 online. Die Plattform akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Das ist einer der breitesten Zahlungsmethoden-Mixe unter den Schweizer Anbietern, inklusive Diners Club und Discover, die sonst kaum angeboten werden.

Die Marke Swiss Casinos betreibt zudem die Spielerschutz-Plattform spielerschutz.swisscasinos.ch, auf der die Regeln zur wirtschaftlichen Überprüfung dokumentiert sind. Das ist ein Hinweis auf eine aktive Spielerschutz-Politik.

Casino777.ch – Casino Davos

Casino777.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Davos und seit 9. September 2019 online. Die Plattform akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung, und erhebt keine Einzahlungsgebühren. Das ist eine klare Position gegen versteckte Kosten, die in einem Markt mit engen Margen zwischen den Häusern den Unterschied machen kann.

Das «777»-Branding ist international verbreitet und verbindet das Schweizer Haus mit der gleichnamigen Marke in Belgien und anderen Märkten. Die operative Hoheit liegt aber beim Casino Davos, nicht bei einem internationalen Betreiber. Wer hier spielt, spielt unter Schweizer Lizenz mit den entsprechenden Pflichten.

Mycasino.ch – Grand Casino Luzern

Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und seit 22. August 2019 online. Bei Mycasino.ch beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10.-, liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Das ist eine kundenfreundliche Regel, die manche Häuser nicht bieten.

Das Haus gehört zu den etablierten Schweizer Online-Casinos, mit einer breiten Spielauswahl und regelmässigen Aktionen. Die genauen Craps-Varianten sind nicht öffentlich dokumentiert, der Spielkatalog umfasst aber Spielautomaten, Jackpots, Tischspiele und Live-Casino.

StarVegas – Casino Interlaken

StarVegas (Starvegas.ch) ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken und seit 24. Februar 2020 online. Die Plattform akzeptiert VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.-. Mit Aircash Abon ist einer der weniger verbreiteten Zahlungswege im Angebot.

Das «Vegas»-Branding bringt amerikanische Casino-Assoziationen mit sich, was für Craps-Spieler interessant sein kann, weil Craps in Las Vegas stärker verbreitet ist als in Europa. Die Konzession ändert nichts an der Mechanik des Spiels, aber das Branding suggeriert eine Affinität zu amerikanischen Spielen. Ob Craps im Katalog steht, muss beim Anbieter geprüft werden.

7melons – Grand Casino Bern

7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und seit 15. September 2020 online. Die Plattform akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, mit einem Mindestbetrag von CHF 10.-. Bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-, was einer der höchsten dokumentierten Limits in dieser Liste ist.

7melons gehört zu den neueren Marken unter den Schweizer Online-Casinos, mit einer schlichten Benennung, die an den Spielklassiker Melonen erinnert. Die Plattform ist operativ eigenständig vom Grand Casino Bern, das auch das Westside Casino in Bern betreibt.

Pasino.ch – Casino Meyrin

Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und seit 16. November 2020 online. Die Plattform akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Letzteres ist bemerkenswert: Es gibt praktisch keine Untergrenze für Auszahlungen.

Das «Pasino»-Branding ist international verbreitet, die operative Hoheit liegt beim Casino Meyrin, das zur Partouche-Gruppe gehört. Die französische Sprachversion der Seite ist vorhanden, was die Westschweizer Verankerung unterstreicht.

Swiss4Win – Casino Lugano

Swiss4Win ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano und seit 1. März 2021 online. Die Plattform bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an, die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Das ist eine klare Position auf den wichtigsten Schweizer Zahlungsweg.

Swiss4Win gehört zu den Tessiner Häusern und positioniert sich mit dem «4Win»-Branding sportlich. Die Plattform ist Teil der Casinò Lugano-Gruppe, die auch Spielbanken im Tessin betreibt.

Admiral.ch – Casino Mendrisio

Admiral.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio und seit 16. Juli 2025 online, einer der Neuzugänge. Die Plattform bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Damit deckt Admiral.ch den Standard-Markt ab, ohne Überraschungen.

Das «Admiral»-Branding bringt österreichische Casino-Assoziationen mit sich, da Admiral auch in Österreich unter der Novomatic-Gruppe aktiv ist. In der Schweiz liegt die operative Hoheit beim Casino Mendrisio, das die ESBK-Konzession hält. Der Neustart im Juli 2025 zeigt, dass die ESBK auch nach der ersten Welle 2019/2020 noch neue Konzessionen erteilt.

Casineo – Casino Locarno

Casineo ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und seit 17. März 2026 online, der jüngste Anbieter. Bei Casineo.ch beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-, zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Damit ist Casineo einer der schmalsten dokumentierten Zahlungsmethoden-Mixe in dieser Liste.

Casineo gehört zum Casino Locarno, einem weiteren Tessiner Haus. Die Plattform ist die jüngste Schweizer Online-Spielbank und hatte zum Zeitpunkt der Recherche noch keinen dokumentierten Spielkatalog. Craps ist hier eine offene Frage, die der Anbieter selbst beantworten muss.

Vergleich der Zahlungsmethoden

Die Zahlungsmethoden variieren zwischen den zehn Häusern. Wer mit TWINT einzahlen will, kann das bei allen tun. Wer Diners Club oder Discover nutzt, ist auf Swisscasinos beschränkt. Wer Neteller und Skrill kombiniert sucht, findet das bei Pasino.ch, StarVegas und Admiral.ch. Die Mindesteinzahlung liegt fast überall bei CHF 10.-, eine schweizweite Konstante.

Welche Häuser welche Methoden anbieten

Casino TWINT Kreditkarte PostFinance Apple Pay Paysafecard Skrill/Neteller Banküberweisung
Jackpots.ch Ja Ja Ja Ja Ja – Ja
Swisscasinos Ja Ja Ja Ja Ja – Ja
Casino777.ch Ja Ja Ja Ja Ja – Ja
Mycasino.ch k. A. k. A. k. A. k. A. k. A. k. A. k. A.
StarVegas Ja Ja Ja Ja Ja Ja –
7melons Ja Ja Ja Ja Ja – –
Pasino.ch Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Swiss4Win Ja – – – – – –
Admiral.ch Ja Ja – Ja Ja Ja –
Casineo Ja Ja Ja – – – –

Die Tabelle zeigt, was die Recherche abdeckt. Bei Mycasino.ch sind die Zahlungsmethoden in den konsultierten Quellen nicht vollständig dokumentiert. Die Felder sind mit «k. A.» (keine Angabe) markiert. Wer dort einzahlen will, muss die Seite direkt prüfen.

Konsequenzen für die Wahl

Wer konsequent TWINT nutzt, kann bei allen zehn Häusern einzahlen. Wer Apple Pay nutzt, scheitert bei Casineo, das in den dokumentierten Quellen kein Apple Pay führt. Wer Banküberweisung als Fallback möchte, ist bei Jackpots.ch, Swisscasinos, Casino777.ch und Pasino.ch richtig. Wer Skrill/Neteller nutzt, hat drei Häuser zur Auswahl.

Die Mindestbeträge sind überall ähnlich (CHF 10.-), die Höchstbeträge variieren. 7melons nkt mit bis CHF 100’000.- über PostFinance, was ein Extremwert ist. Für die meisten Spieler ist die Untergrenze relevant, nicht die Obergrenze.

Was ein Bonus für Craps konkret bedeutet

Die folgende Aufstellung rechnet einen typischen Einzahlungsbonus durch. Annahme: ein Bonus von CHF 200.- mit 35-facher Umsatzbedingung. Bei vollständiger Anrechnung der Craps-Einsätze sind CHF 7’000.- Umsatz nötig. Bei typischer 10-prozentiger Anrechnung für Tischspiele wären es CHF 70’000.-.

Berechnung des erforderlichen Umsatzes

Bei einem Bonus von CHF 200.- und einer 35-fachen Umsatzbedingung liegt der geforderte Gesamtumsatz bei CHF 7’000.-. Wenn Craps voll angerechnet wird, ist das mit etwa 7’000 Pass-Wetten à CHF 1 erreichbar, oder 700 Wetten à CHF 10. Bei 5 Sekunden pro Wette entspricht das etwa 6 Stunden Spielzeit bei kleinen Einsätzen.

Bei partieller Anrechnung von 10 Prozent für Tischspiele wären CHF 70’000.- erforderlich, was bei kleinen Einsätzen etwa 60 Stunden reiner Spielzeit bedeutet. Bei 8 Prozent Anrechnung wären es über 90 Stunden. Die effektive Belastung vervielfacht sich mit jeder Reduktion der Anrechnungsquote.

Erwarteter Verlust bei verschiedenen Hausvorteilen

Bei einem erforderlichen Umsatz von CHF 7’000.- und einem Hausvorteil von 1,41 Prozent auf der Pass-Wette liegt der erwartete Verlust bei rund CHF 99.-. Bei 4 Prozent Hausvorteil auf Place-Wetten 5 oder 9 wären es CHF 280.-. Bei einem Bonus von CHF 200.- übersteigt der erwartete Verlust bei höheren Hausvorteilen den Bonus.

Die Rechnung gilt unter der Annahme, dass nur die Bonusbedingungen erfüllt werden und kein zusätzliches Geld eingesetzt wird. Wer mit eigenem Geld über die Bonusbedingungen hinaus spielt, erhöht den erwarteten Verlust proportional.

Steuern auf Gewinne aus Schweizer Online-Casinos

Gewinne aus Schweizer konzessionierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000.- steuerfrei, wobei dieser Betrag indexiert ist und 2026 bei rund CHF 1,07 Millionen liegt. Darüber greift die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag, gestützt auf Art. 24 lit. ibis DBG. Das gilt für Gewinne aus Spielbanken mit Konzession.

Gewinne aus nicht-konzessionierten Online-Casinos, seien es ausländische Anbieter oder Krypto-Plattformen, sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die Steuer wird als Einkommen deklariert und unterliegt dem persönlichen Steuersatz. Wer auf einer Sperrliste-Seite spielt, tauscht also nicht nur den Schutz, sondern auch die Steuerfreiheit.

Was die Praxis bedeutet

Ein Gewinn von CHF 50’000.- aus einem Schweizer Konzessions-Casino ist steuerfrei. Der gleiche Gewinn aus einem ausländischen Anbieter muss in der Steuererklärung als Einkommen deklariert werden, was je nach Kanton und Einkommenssituation zu einer Nachforderung von mehreren tausend Franken führen kann. Bei höheren Gewinnen wird der Faktor noch grösser.

Die Regelung gilt unabhängig von der Auszahlungsmethode. Auch eine Auszahlung in Krypto aus einem ausländischen Casino unterliegt der Schweizer Steuerpflicht, sobald das Geld in Franken umgerechnet wird oder in ein Schweizer Bankkonto fliesst.

Was auf einer blockierten Seite passiert

Ausländische Casino-Seiten werden auf der Sperrliste der ESBK geführt und auf Netzebene blockiert. Die Sperrung bedeutet, dass Schweizer ISPs den Zugriff unterbinden. Wer dennoch spielt, spielt ohne Schweizer Aufsicht. Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber ohne Schweizer Schutz spielen.

Was der Spieler verliert

Wer auf einer blockierten Seite spielt, verliert die anbieterübergreifende Spielsperre, das Sozialkonzept, die wirtschaftliche Überprüfung und die Aufsicht durch die ESBK. Im Streitfall gibt es keine Schweizer Anlaufstelle. Eine Selbstsperre auf einer ausländischen Seite sperrt nur diese Seite, nicht den Schweizer Markt.

VPN-Umgehungen sind möglich und werden von der ESBK nicht aktiv verfolgt. Das ändert nichts an der Lizenzlage: Die Plattform bleibt unerlaubt, der Spieler bleibt ungeschützt.

Was die Auswahl für Craps-Spieler konkret bedeutet

Craps ist in der Schweiz ein Nischenangebot. Die Konzession verlangt kein bestimmtes Craps-Angebot, und die Recherche gibt keinen Aufschluss darüber, welche der zehn Häuser Craps konkret im Katalog führen. Was bleibt, ist die strukturelle Antwort: Wer in der Schweiz Craps online spielen will, muss bei den zehn Häusern selbst prüfen, ob das Spiel verfügbar ist.

Wer in der Schweiz Craps spielen will

Wer in der Schweiz Craps spielen will, sollte zuerst die Spielauswahl der zehn Häuser durchgehen und prüfen, welches Craps anbietet. Die Wahrscheinlichkeit ist gegeben, weil Craps zu den etablierten Casino-Spielen gehört und von Live-Studio-Anbietern wie Evolution produziert wird. Aber ohne öffentliche Spielkataloge ist das nicht abschliessend zu beantworten.

Für Spieler, die auf das Schweizer System setzen, ist die Auswahl an Zahlungsmethoden breit, die Sozialkonzepte greifen, und die Gewinne sind bis CHF 1,07 Millionen steuerfrei. Für Spieler, die Anonymität suchen, ist das System nicht gemacht.

Was bei der Wahl zählt

Die Wahl zwischen den zehn Häusern hängt von drei Faktoren ab: Verfügbarkeit von Craps, Zahlungsmethoden und Boni. Die Verfügbarkeit muss beim Anbieter geprüft werden, die Zahlungsmethoden sind oben dokumentiert, die Boni sind hauseigene Programme, die nicht Gegenstand dieses Vergleichs sind.

Ein letzter Punkt: Die Anbieter sind keine konkurrierenden Marken, sondern eigenständige Spielbanken mit eigener Konzession. Es gibt keinen «besten» Anbieter, sondern zehn legitime Häuser, die unter dem gleichen BGS arbeiten. Wer wechselt, wechselt zwischen Häusern mit unterschiedlichem Branding, aber identischem rechtlichem Rahmen.

Häufige Fragen

Ist Craps in Schweizer Online-Casinos legal?

Craps ist legal, wenn es von einem konzessionierten Schweizer Online-Casino angeboten wird. Derzeit haben zehn Häuser eine ESBK-Konzession, jeder ist die Online-Verlängerung einer landbasierten Spielbank. Ausländische Anbieter sind auf der Sperrliste und werden auf Netzebene blockiert.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Lizenzierte Schweizer Online-Casinos sind auf der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken verzeichnet. Sie tragen das Logo der ESBK, sind mit einer Schweizer Adresse registriert und verlangen eine vollständige Identitätsprüfung bei der Registrierung. Jede andere Seite ist im Sinne des BGS unerlaubt.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein, unabhängig davon, bei welchem Haus sie beantragt wurde. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, sofern der Sperrgrund entfällt. Seit 7. Januar 2025 gilt die Sperrung auch in Liechtenstein.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000.- steuerfrei, wobei der Betrag indexiert ist und 2026 bei rund CHF 1,07 Millionen liegt. Darüber fallen 35 Prozent Verrechnungssteuer auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus nicht-konzessionierten Angeboten sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Ausländische Casino-Seiten ohne Schweizer Konzession werden auf der Sperrliste der ESBK geführt und auf Netzebene blockiert. Schweizer ISPs unterbinden den Zugriff. Wer dennoch spielt, ist nicht strafrechtlich verfolgt, spielt aber ohne Schweizer Schutz, ohne Sozialkonzept und ohne anbieterübergreifende Spielsperre.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Die zehn konzessionierten Häuser akzeptieren mehrheitlich TWINT, Kreditkarten (Visa, Mastercard, teilweise Diners Club und Discover), PostFinance, Apple Pay, paysafecard, Skrill, Neteller und Banküberweisung. Kryptowährungen sind in dieser Liste nicht enthalten. Die Mindesteinzahlung liegt fast überall bei CHF 10.-.

Erstellt von der Redaktion von „Casino Recht Info”.

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